22.11.2019 – Jahresabschluss mit Weihnachtsbuffet

Am 22. November 2019 trafen sich die Mitglieder des Vereins Eschbacher Ortsgeschichte zum Jahresabschluss in der „Eschbacher Katz“. In gemütlicher Runde wurde gegessen, geplaudert und lustige Vorträge im Dialekt gehalten. Zu Beginn wurde das Eschbacher Heimatlied „Wo des Felsens schroffe Zinnen ragen zu dem Himmel auf…“ gedichtet von Erhard Becker, eingeübt. Anschließend gab der Vorsitzende Reiner Holl einen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im zu Ende gehenden Jahr.

Eschbacher Heimatlied
von Erhard Becker

 

Wo des Felsens schroffe Zinnen
ragen zu Himmel auf
wo die Bächlein silbern rinnen,
Weiden stehen am Uferlauf.
Hier ist meine liebe Heimat,
hier steht auch mein Vaterhaus.

 

Wo am Bach die Mühle klappert,
wo die Eichen trotzig stehn,
wo der brave Bauer ackert,
ach, da ists so wunderschön.
Hier ist meine liebe Heimat…

 

Wo der Schäfer seine Herde
weiden läßt im Wiesengrund.
Dort, auf heimatlicher Erde,
freut ich mich so manche Stund.
Hier ist meine liebe Heimat…

 

Wo im dunklen Tannenwalde
aufgescheucht die Eule schreit,
äst das Reh auf lichter Halde,
röhrt der Hirsch zur Herbstezeit,
Hier ist meine liebe Heimat…

 

Wo im stillen Dörfchen drunten
oft das Glöcklein hell erklingt,
wo die frohe muntre Jugend
noch die alten Lieder singt.
Hier ist meine liebe Heimat…

 

Ach, hier möcht ich ewig bleiben,
in dem schönen, stillen Tal,
und wenn schlägt mein letztes Stündchen,
sterben möcht ich hier einmal.
Denn hier ist ja meine Heimat…

 

Möchte unter Linden ruhen,
hier im lieben Eschbachtal
und das Glöcklein soll erschallen
mir zum allerletzten Mal
Denn hier war ja meine Heimat,
hier mein liebes Vaterhaus.